Hausaufgaben

Facebook – dabei sein ist alles!

Bibliotheken auf Facebook – eine schöne Sache. Schaut man sich die ganz Großen an (Wien, Köln …) kann man als ganz Kleine natürlich neidisch werden. Aber wpid-wp-1421742455134.jpegeigentlich ist der einzige Unterschied die Reichweite der Beiträge. Der Inhalt scheint mir überall in etwa gleich.

Wir posten kleine Begebenheiten (Stromausfall), Veranstaltungshinweise, neu angeschaffte Medien, Impressionen vergangener Events, Fotos von der Bib etc. Genau das machen auch die Großen.

Dialog gibt es weniger. Es wird vor allem „geliked“, und das vor allem von Kollegen. Wir haben im letzten Herbst mit unserer büchereieigenen Facebookseite angefangen, in der Hoffnung, unsere Leser zu erreichen. Gerade mal eine Leserin aus dem Dorf hat unsere Seite gefunden und abonniert.

Der Zugewinn ist ganz klar die Vernetzung mit anderen Bibliotheken in nah und fern. Hier kann man täglich verfolgen, was die anderen machen, bekommt Anregungen und immer wieder Lust auf Aktionen in der eigenen Bücherei.

Im Gegensatz zu tumblr oder twitter kann eine Facebookseite wie eine kleine Homepage fungieren. Das gefällt mir optisch sehr gut. Twitter ist eher wie ein Nachrichtenticker. Ich würde meinen Lesern nie den Twitteraccount ans Herz legen, auf die Facebookseite jedoch weise ich immer wieder hin.

Noch eine Beobachtung: manche Bibliotheken geben sich in FB genauso seriös, wie es auf offiziellen Seiten erwartet wird. Hier scheint es FB-Beauftragte zu geben, die Infos nach außen geben sollen. Auf anderen Bibliotheksseiten scheint ein Mitarbeiter sich aus Spaß damit zu befassen und postet immer mal wieder etwas aus dem Kollegenalltag oder ein Foto aus dem Bürofenster. Das kommt dann eher wie ein privater Account rüber. Hier scheint man eher die Vernetzung mit anderen Bibliotheken im Blick zu haben, weniger die seriöse Information für den Leser. Inhaltlich wird wenig transportiert.

Bei unserer eigenen Seite lege ich der Schwerpunkt auf den informativen Teil, habe vor allem den Leser im Blick, versuche aber die Infos locker und mit Humor rüber zu bringen. Der Leser soll einen sympathischen Eindruck von seiner Bibliothek bekommen. Dazu eignet sich Facebook eben noch viel besser als die relativ statische Homepage.

Soviel meine drei cents zu FB.

Natürlich bin ich sofort der Gruppe Netzworking auf FB beigetreten. Gerade habe ich auch eine praktische „Gruppen-App“ für’s Smartphone entdeckt und installiert. Damit kann man sich ganz auf die Gruppenmeldungen konzentrieren und wird nicht von den tausend anderen FB-Meldungen seiner „Freunde“ abgelenkt.

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